Behandlung bei Schuppenflechte in Esslingen
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Beratung und Behandlungen bei Schuppenflechte
Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine häufig auftretende Hauterkrankung, die dank ihres schuppenartigen Erscheinungsbildes leicht zu erkennen ist. Treten die Hautveränderungen vor allem an Kopf und Gesicht auf, können sie für Betroffene belastend sein und die Lebensqualität beeinträchtigen.
Die richtige Behandlung einer Psoriasis kann Symptome reduzieren, bis sie vorübergehend verschwinden.
In unserer Praxis beraten wir Sie ausführlich und wählen gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung Ihrer Schuppenflechte in Esslingen.

Was ist Schuppenflechte?
Die Psoriasis ist eine nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen und äußert sich bei Betroffenen schubweise.
Ausgelöst wird sie durch eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem sich gegen Zellen des Körpers wendet. In diesem Fall handelt es sich um die Zellen der Oberhaut, sogenannte Keranozyten.
Bei gesunden Menschen erneuert sich die Oberhaut einmal im Monat. In der Tiefe bilden sich neue Hautzellen, die langsam die abgestorbenen Hornschuppen an der Oberfläche abstoßen. Die Entzündungsreaktion der Schuppenflechte führt jedoch dazu, dass die Zellen sich schneller als gewöhnlich teilen. Die überschüssigen Hautschuppen werden zu langsam abgestoßen und die dicke, schuppige Haut entsteht.
Weshalb die Autoimmunreaktion ausgelöst wird, ist weitestgehend unklar. Klar ist, dass die genetische Veranlagung eine große Rolle spielt.
Welche Arten von Schuppenflechte gibt es?
Es wird zwischen drei verschiedenen Hauptformen der Schuppenflechte unterschieden. Ein Erkrankter kann gleichzeitig mehrere Formen aufweisen.
Psoriasis vulgaris
Die Psoriasis vulgaris, auch gewöhnliche Schuppenflechte, ist die häufigste Form. Unterschieden wird zwischen zwei Typen:
Typ I tritt meist zwischen 10 und 25 Jahren auf und wird durch häufige, schwere Schübe begleitet. Die genetische Vererbung spielt eine entscheidende Rolle.
Typ II beginnt erst ab 35 Jahren und hat einen milderen Verlauf. Sie ist in der Regel nicht auf eine genetische Vererbung zurückzuführen.
Psoriasis-Arthritis
Die Psoriasis-Arthritis wirkt sich auf die Gelenke aus. Diese schwellen an, entzünden sich und nur eingeschränkte Bewegungen sind möglich. Häufig tritt diese Form zusammen mit der Psoriasis vulgaris Typ I auf.
Psoriasis pustulosa
Die Psoriasis pustulosa kommt selten vor. Sie äußert sich durch Pusteln, die mit Eiter gefüllt sind. Ist der ganze Körper von Eiterbläschen bedeckt, kommen Fieber und ein Krankheitsgefühl dazu.

Wie äußert sich die Psoriasis?
Bei Psoriasis-Patienten dauert die Hauterneuerung statt einem Monat nur wenige Tage. Diese kurze Zeit ist der Grund für das charakteristische Aussehen der Schuppenflechte.
Typisch sind erhabene, scharf begrenzte, rötliche und stark durchblutete Hautstellen. Sie sind von silberweißen Schuppen bedeckt, den Zellen, die schneller als gewöhnlich an die Hautoberfläche gelangen. Häufig sind punktförmige Blutungen sichtbar. Unter den Schuppen kommt eine weitere Hautschicht zum Vorschein, die sich leicht abziehen lässt.
Betroffene Hautstellen fühlen sich trocken und rissig an. Sie schuppen kontinuierlich und können Schmerzen, Jucken oder Blasen entwickeln. Die Psoriasis-Herde sind anfangs klein und erscheinen häufig symmetrisch auf beiden Körperhälften. Am häufigsten, aber nicht ausschließlich, sind Ellbogen, Kniescheiben und Kopfhaut betroffen.
Psoriasis-Herde können weitflächig zusammenfließen und ganze Hautpartien bedecken. In einigen Fällen verschwinden sie von selbst wieder. Die Hälfte der Betroffenen weist auch an den Nägeln Symptome auf, die sich als Eindellungen oder Verfärbung äußern.

Wer ist von Schuppenflechte betroffen?
Liegt Schuppenflechte bereits in der Familie, ist es wahrscheinlich, dass Kinder ebenfalls an der Hauterkrankung leiden.
Weitere Faktoren erhöhen das Risiko, an Schuppenflechte zu erkranken:
- Hormonelle Umstellungen
- Infektionen
- Medikamente
- Äußere Hautreizungen wie Verletzungen oder Druck
- Psychischer Stress
- Klimatische Einflüsse
- Ungesunder Lebensstil, wie Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung
Im Sommer oder Urlaub ist häufig eine Besserung zu spüren. Die erhöhte Sonneneinstrahlung wirkt entzündungshemmend und unterdrückt eine übermäßige Immunreaktion.
Menschen, die durch die Familiengeschichte vorbelastet sind, sollten darauf achten, die Risikofaktoren zu verringern. Ein gesunder Lebensstil gehört ebenso dazu wie eine konsequente Hautpflege – auch in schubfreien Zeiten. Regelmäßige Entspannungsübungen können das Stresslevel verringern.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Psoriasis ist nicht heilbar, doch die Beschwerden lassen sich mit einer individuellen Behandlung erfolgreich lindern und in den Griff bekommen.
Die richtige Hautpflege ist das A und O. Sie unterstützt die Haut und stellt die natürliche Barrierefunktion wieder her. Regelmäßiges Eincremen wirkt dem Feuchtigkeitsmangel entgegen und verhindert ein trockenes, gespanntes Hautgefühl.
Eine lokale Behandlung mit Salben, Cremes oder Badezusätzen lindert akute Beschwerden. Nach einer Entfernung der Schuppenschicht dringen Wirkstoffe in die Haut vor, wo sie die Entzündung bekämpfen.
UV-Fototherapien, die mit einem Bad in salzhaltigem Wasser kombiniert werden, wirken Wunder. Hintergrund für diese Therapien sind die Erfolge der Totes-Meer-Therapie.
Vor allem die Bade-PUVA-Photochemietherapie ist bekannt für ihre Behandlungserfolge bei Schuppenflechte. Das Bad wird durch Psoralen angereichert, ein lichtsensibilisierender Wirkstoff. Dank des Wirkstoffes nimmt die Haut die UV-A-Strahlen besser auf und die heilende Wirkung wird verstärkt.
Die Laser-Therapie wirkt auf ähnliche Weise wie die Lichttherapie. Vor allem kleine Herde lassen sich erfolgreich damit behandelt.
Schwere Verläufe der Psoriasis werden mit Medikamenten behandelt. Entzündungshemmende Wirkstoffe oder Immunsuppressiva können in Tablettenform, als Infusion oder Injektion verabreicht werden.
Ich fühle mich wieder wohl
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Lida Müller

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